Bio Bambus

18.06.2019

Viele Bambusarten haben großflächige Wurzelsysteme, aus denen ständig neue Pflanzen nachwachsen. Daher stirbt durch das Fällen eines Bambushalms nicht die ganze Pflanze – wie es bei Bäumen der Fall ist. Das schnelle Wachstum bedeutet außerdem, dass Bambus im Vergleich mit Bäumen extrem viel CO2 speichern kann.

Beim Anbau werden kaum Düngemittel, Pestizide oder künstliche Bewässerungsmethoden eingesetzt, da die Pflanzen äußerst widerstandsfähig sind. Die unmittelbaren Auswirkungen des Bambusanbaus auf die Umwelt sind daher vergleichsweise gering.
Weil das Holz sehr hart und dicht ist, lassen sich robuste, langlebige Möbel und Bodenbeläge aus Bambus fertigen. Gleichzeitig ist es leicht und flexibel. Die Sortenvielfalt reicht von wenigen Zentimeter hohen Gräsern bis hin zu 40 Meter hohen „Wäldern“.